...einen Wochen-Tag lang Mäuschen spielen

Hinter den Kulissen

Da unsere Gäste immer wieder danach fragen haben wir einen Arbeitstag lang unter der Woche Mäuschen gespielt und dokumentiert was hier im Rosenbusch so los ist.

 

Der Tag beginnt
Morgens 5 Uhr in Großheubach – abwechselnd machen unsere Chefs Andre und Marco den Frühstücksdienst. Das heißt der Wecker klingelt für einen der beiden um 5 Uhr – der Rosenbusch wird aufgeschlossen, die Lichter gehen an. Das Buffet für das Frühstück wird aufgebaut und die Brötchen vom Bäcker entgegen genommen. Ab 6.30 können unsere Hausgäste kommen.

 

 

Multi-Tasking ist gefragt
Nebenbei checken die Gäste aus, wollen Ihre Verzehrrechnungen vom Abend bezahlen. Hier und da geben die Chefs Tipps zur Freizeitgestaltung. Das Buffet muss immer ausreichend „befüllt“ sein, Rührei wird nachgekocht und für Kaffeenachschub wird auch gesorgt. Von Taxi rufen, über Lieferanten-Anlieferungen bis über Housekeeping-Absprachen mit den Zimmermädels ist es also ein sehr erlebnisreicher, bunter Morgen. Und während im Waschraum angefangen wird die Wäsche zu waschen und auf den Zimmern die Betten der abreisenden Gäste abgezogen werden, geht im Restaurant die Frühstückszeit vorbei.

 

 

Als wäre nichts gewesen – alles wieder auf Anfang
Ruck Zuck ist der Morgen um und die Gäste sind gut in den Tag gestartet.
Für uns heißt es nun das Frühstücks-Buffet abbauen, Tische abräumen, Geschirr waschen, Ordnung schaffen. Das Telefon klingelt. Ein Gast checkt früher ein. Ein Gutschein wird abgeholt. Nebenbei Emails checken, Bestellungen durchgeben. In der Küche Salate zubereiten, Braten einlegen, Soßen vorbereiten, Knödel rollen, Spätzle schaben, Marmelade einkochen…

 

 

Außer-Haus-Erledigungen
Einkaufen nimmt ein großer Teil der Zeit in Anspruch. Wir lassen uns zwar auch viel anliefern, aber gerade Fleisch, Obst oder Gemüse kaufen unsere Köche lieber persönlich und täglich ein. Nebenbei verlangt der Weinberg je nach Jahreszeit mal mehr, mal weniger nach Zuwendung. Oder der Rasen im Hotel-Garten wird gemäht, Blumen gegossen usw.

 

 

Verstärkung naht
Zwischen 13 und 14 Uhr kommt Verstärkung durch unsere Service- und Rezeptionsmädels. Ihre Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und vielfältig. Langeweile kommt nicht auf.
Zuerst checken Sie die Zimmer, der am Morgen abgereisten Gäste. Anschließend werden die Emails nochmals geprüft, der Plan für die am Tag anzureisenden Gäste auf den aktuellen Stand gebracht. Die Tischreservierungen mit dem Tischplan abgestimmt. Das Restaurant wird neu eingedeckt, die Tisch-Blumen ausgewechselt, die Pflanzen gepflegt. Windlichter geputzt, Rechnungen geschrieben, der Gäste-Plan für den nächsten Tag vorbereitet, Servietten gefaltet, evtl. Sektempfang vorbereitet werden. An manchen Tagen kommen Gäste zur Feierbesprechung, Speisekarten müssen hier und da geändert und neu einsortiert werden. Gäste checken ein und möchten umsorgt werden.

 

 

17.00 Uhr – gleich geht´s los
Nun werden überall im und am Haus die Kerzen angezündet und die Hintergrundmusik angeschaltet – Salatbuffet mit frischen Salaten bestückt. Die ersten Restaurant-Gäste kommen und für ihr leibliches Wohl wird gesorgt.

 

 

Feierabend!
Die Zeit vergeht im Flug. Und ehe man sich versieht ist der letzte Gast gegangen.
Fast Feierabend… vorher machen wir das Restaurant noch schön für den nächsten Tag. Will heißen, Tische für das Frühstück eindecken, Frühstücks-Buffet vorbereiten, Abrechnungen machen, Altglas entsorgen. Benutzte Tisch-Wäsche in die Wäschekammer.

Puh! Und ab ins Bett. Gute Nacht! Bis morgen früh…. 

 

 

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